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GESCHICHTLICHES |
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| Die Geschichte von Hochkirch (sorbisch: Bukecy) |
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Die genaue Entstehung des Ortes Hochkirch liegt, wie bei so vielen Orten, im Dunkeln. Vielleicht war es aber so ähnlich: Einmal kam eine Gruppe von Menschen, eine Sippe vielleicht in diese Gegend. Sie suchte einen geeigneten Platz, um dort Hütten bauen und Äcker anlegen zu können. Dabei fand sie eine Waldlichtung mit einer Quelle, aus der ein kleiner Bach nach Norden rann. Die Siedler setzten ihre niedrigen Blockhäuser im Halbkreis um die Quelle. Sie ließen ihr Vieh in den grasigen kleinen Tälern abwärts weiden und begannen den Wald zu roden, der sich den Hang hinaufzog. |
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Die ersten Ansiedler waren Sorben, sie gaben ihrem Weiler einen sorbischen Namen: Bukovici. Über die Bedeutung des Namens bestehen unter den Forschern zwei Meinungen. Die einen sagen, der Sippenälteste und Führer der Gruppe habe Buk geheißen und Bukovici sei der Ort, der Leute des Buk. So benannten deutsche Siedler später auch oft ihr neues Dorf nach ihrem Anführer: Cunewalde, Friedersdorf, Waltersdorf. Andere verweisen auf Buk, die Rotbuche, die hier einen Bestandteil des Urwaldes gebildet habe und nun unter schweren Mühen gerodet werden musste. Daher hieße Bukovici so viel wie Buchwalde. Ganz gleich welchen Ursprungs dieser alte Name ist, das Dorf selber befand sich aber nicht dort, wo sich heute die hohe barocke Kirche erhebt. Bukovici ist im unteren Dorf zu suchen, wo jetzt etwas abseits Wohnhäuser und Gehöfte eine Siedlungsgruppe bilden. Vor der sorbischen Besiedlung aber scheinen noch keine Menschen in der heutigen Ortsflur Hochkirch gewohnt zu haben; denn es wurden keine vorgeschichtlichen Bodenfunde ausgegraben. |
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